Theater Oberhausen

Shownotes

Das Theater Oberhausen – ein Stadttheater am Eck, das sich in seiner Geschichte immer wieder in seiner Gestalt gewandelt und damit neu zur Stadt ins Verhältnis gesetzt hat. Trotz Umbauarbeiten im großen Haus geht der Spielbetrieb weiter: Auf dem Weg durch Theater und Baustelle zeigt sich, wie ein fortlaufender Umbau den Theateralltag prägt. Und was es für Mitarbeitende und Zuschauende bedeutet, wenn sich Wege, Räume und Arbeitsbedingungen verschieben.

Stefan Meik ist seit 2003 mit wenigen Unterbrechungen zuerst als Beleuchtungsmeister, später dann als Leiter der Beleuchtung am Theater Oberhausen beschäftigt. Seit dem Beginn der Spielzeit 25/26 ist er Technischer Direktor am Haus und neben der technischen Verantwortung für den Spielbetrieb, ist er in dieser Funktion als Nutzervertreter mit verantwortlich für die Sanierungsprozesse im Theater.

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00:00:01: Von Brettern und Welten, Theater- und Räume höhrend erkunden.

00:00:05: Das ist der Podcast des Internationalen Theaterinstituts – Der Theaterhäuser ausgehend von ihren Räumen porträtiert!

00:00:13: Mein Name ist Juliane Zellner.

00:00:16: In dieser Folge besuche ich das Theater Oberhausen, dass sie bereits zum zweiten Mal den Theaterpreis des Bundes in der Kategorie Stadt Theater verliehen bekommen hat.

00:00:26: Ich bin hier für einen Rundgang mit Stefan Maik verabredet dem technischen Leiter vom Theater Oberhause.

00:00:32: Stefan Maik ist seit Jahrzehnten mit wenigen Unterbrechungen am Haus und leitet im Moment auch den Umbau des Hauses.

00:00:39: Hallo, Stefan!

00:00:42: Schön, dass wir diesen Rundgang heute zusammen hier machen.

00:00:46: Wir stehen gerade direkt auf dem Will-Quartflickplatz vor dem Haus.

00:00:51: Ganz besonders hier sieht man gleich, es ist ein Eckgebäude.

00:00:55: Das findet man ja nicht alle Tage bei Häusern.

00:00:58: Also das Theater Oberhausen befindet sich an der Ecke Sedanstraße-Eberstraße und ist letztlich eingefasst von Häuserfassaden.

00:01:08: Wenn wir das jetzt vergleiche, das Theater Oberhausen fällt gleich auf den ersten Blick auf.

00:01:12: Es ist nicht wie zum Beispiel in Duisburg ein sehr dominantes Gebäude, neoklassizistisch mit Sollenportal sondern es ist eher schlicht gehalten.

00:01:21: Es ist ein Bau aus den Neunzehnzwanzigerjahren.

00:01:24: Kannst du näher zu der Geschichte des Baus

00:01:27: sagen?

00:01:28: Ich kann mal versuchen, das ein bisschen zusammenzufassen.

00:01:30: Ein neunzehntzwanzigjähriger Jahr ist nach meinen Informationen richtig und zwar ist das Ganze hier entstanden.

00:01:36: dieses Gebäude-Ensemble muss man ja schon fast sagen aus einem Gasthof heraus, der einen großen Saal hatte in dem Theater gespielt wurde unter anderem.

00:01:46: Der wurde vermietet... Das war damals noch gar nicht nur Theater Wurde aber dann, glaube ich immer mehr Theater.

00:01:54: Soweit ich weiß ist der Bau im Krieg relativ stark zerstört worden und nach dem Krieg so in den Anfang der fünftiger Jahre irgendwann wieder aufgebaut wurden und hat dann lange als ein kleines Operettenhaus sozusagen funktioniert hatte also tatsächlich ein eigenem Chor, ein eigenes kleines Ballett Ensemble, Sänger, Orchester was man da so hat Und dafür wurden schon Gebäudeteile hinten dazugenommen, weil man dann eben Schneiderei brauchte.

00:02:26: Weil man Werkstätten brauchte die zu der Zeit alle noch hier in diesem Gebäudekomplex waren.

00:02:32: Dann hat dieses Operettenhaus... Sie sind auch sehr viel auf Gastspiele gefahren... Hat.

00:02:39: dann bis zum Anfang des neunziger Jahre war es Operettenhäus Und ich sag mal, irgendwo im Bereich von two-neunzig wurde das Ganze dann zu einem Schauspielhaus umgebaut.

00:02:51: Der erste Intendant war Klaus Weiseln.

00:02:54: Da hat es einen großen Umbau auch in den Zuschauerraum gegeben.

00:02:57: Das Portal wurde etwas verändert und die Vorbühne damals vergrößert.

00:03:00: Inzwischen ist sie wieder verkleinert worden.

00:03:02: Also sehr viele unterschiedliche Dinge.

00:03:05: Kurz danach wurde auch im Foliebereich nochmal was umgebaut – etwas, was jetzt teilweise sogar wieder zurückgebaut wird.

00:03:12: Ich glaube, so ein Theater macht immer Zeitströmungen mit und das merkt man dann auch daran dass Dinge angepasst werden in der Architektur.

00:03:20: Man hört schon ihr seid im Umbau, gell?

00:03:22: Man sieht es auch hier.

00:03:23: also man hört es nicht nur von mir sondern man sieht ist auch hier eine Baustelle und einen Containerdorf gleich neben dem Theatergebäude wo Foyer und Kassenfoyer drauf steht

00:03:36: Genau Wir bauen gerade unser Fugier um.

00:03:40: Das Haus soll barrierefrei werden, das ist so ein bisschen die Überschrift des Umbaus.

00:03:44: Dadurch werden jetzt auch die Eingangsbereiche massiv umgebaut.

00:03:48: Es sollen sehr durchlässige Bestände eigentlich gar nicht auf der Haupt-Eingangseite des Theaters.

00:03:54: Wir gucken sozusagen auf den Seiteneingang, wer hinliegt... Der Rauslicht auf einen Platz?

00:04:00: Wer will Quattfliegplatz und der dahinter liegende Ebertplatz?

00:04:03: Ein relativ großer öffentlicher Platz auf dem im Moment Autospaten, was normalerweise gar nicht der Fall ist.

00:04:11: Normalerweise ist das eher den Fußstängern vorbehalten.

00:04:13: Das hängt hier mit unserem Umbau zusammen, dass die Autos da drauf stehen und wir gucken sozusagen auf unseren Seiteneingang, der gerade massiv umgebaut wird.

00:04:22: und wenn wir hier so in die Ette gehen vielleicht machen wir es einfach mal?

00:04:24: Ja gerne!

00:04:26: Dann schauen wir... also wir sehen am Seiteneingehang diese drei großen Fenster mit Türen darunter.

00:04:33: Die zum Beispiel sind schon ein architekturisches Detail dieses ursprünglichen Gasthofes gewesen.

00:04:38: Die erkennt man schon auf ganz alten Fotos, zum Beispiel wieder.

00:04:42: Wenn wir jetzt hier nach vorne das kann man gerade nicht so gut sehen weil die Bauzäune stehen und ähnlich ist.

00:04:47: aber wenn mal ein bisschen vorsichtig geht dann sehen wir hier das eigentliche Portal des Theaters.

00:04:52: Und das soll jetzt auch wieder... Das war ein bisschen un-durchlässig gemacht weil wir früher im Kassenbereich dann noch eingebaut hatten und ähnliches.

00:05:00: Das soll jetzt wieder so eine durchgängige Tassenhalle, wie man die eigentlich aus vielen älteren Theatern kennt werden.

00:05:06: Barrierefrei alles ausgebaut.

00:05:08: also hier vorne kommen Rollstuhlrampen hin wir bekommen einen Aufzug und hier sieht man so ein bisschen wie dieses Haus aufgebaut ist.

00:05:14: halt nicht wie in Duisburg.

00:05:15: der klassische Bau mit den Säulen davor sondern eher zurückhaltender Bau kann man noch so ein bisschen erkennen, dass es aus einem großen Gasthof entstanden ist der dann immer wieder ein bisschen erweitert wurde.

00:05:28: Und die große Erweiterung hat in den Nachkriegsjahren stattgegunden?

00:05:34: Zumindest hatte eine große Veränderung stattgefunden.

00:05:37: In Wiewald jetzt genau welcher Teil da wann erweitern wurde das muss ich sagen das kriegt ja nicht mal eben auswendig, da müsste ich nachlesen.

00:05:46: Es gibt auch noch eine Theater-Gaststätte, die sehen wir jetzt von hier aus auch ganz schlecht an.

00:05:49: Und da vorne wird diese rote Marquisa.

00:05:51: also hinter dem großen Theaterportal sehen wir so eine rote Makisa stehen auch ein paar Bierbänke vor.

00:05:55: das ist die Theater Gaststätte Das Falzdorf

00:05:58: das ist

00:05:58: auch schon ganz lange Teil dieses Theater Eigentlich die Gaststädte ist jetzt halt das Theater selbst.

00:06:06: Oh!

00:06:07: Das Falzdorf ist dann irgendwann auch wieder so'n Bau der dazu gekommen ist wo denn auch unsere Verwaltung noch drin liegt.

00:06:14: Das ist halt dieser Gebäudeteil dahinter.

00:06:17: Und

00:06:17: dann das Bürmer Wohnhäuser, weil bei ein Optisch sieht es ja...

00:06:20: Ich glaube der hintere schon, ich glaube das vordere hier, dieser vorderteil, der ist dann irgendwann für diese Gaststätte einfach in Anbau des Theaters gewesen.

00:06:29: Aber der hinterteil hinter dem Hof einfahrt, der war schon altes Wohnhaus.

00:06:34: Ja!

00:06:35: Du hattest ja schon erwähnt, wir sind an diesem Platz.

00:06:40: Wie würdest du die Lage von dem Haus charakterisieren?

00:06:43: Ich bin vom Hauptbahnhof hergekommen.

00:06:45: Es ist ja schon ihren Willenviertel jetzt auf der einen Seite, durch das man hier durchgeht.

00:06:50: Hier ist noch ein zweites Haus am Platz sogar zweites Theaterhaus und Privattheater.

00:06:55: Und wie würde es dir die Gegend beschreiben in der das Theater Oberhaus hier liegt?

00:07:00: Also Oberhausen, ich sag mal Altoberhausen wird auch dieser Stadtteil hier manchmal genannt.

00:07:06: Das hier konkret ist das Marienviertel, da hättet sich glaube ich aus der Kirche in der Nähe ab.

00:07:11: Ist halt so ein Bereich in dem ja auch das Rathaus oberhausend liegt wenn wir diese Straße da hoch schauen.

00:07:16: Da oben ist es sehr brachvolle Rathäusern oberhosen.

00:07:20: Und auf der anderen Seite, wenn wir noch weiter als das Rathaus gehen, da kommt noch eine große Stadtteile von Oberhausen und dahinter, dann kurz dahinter kommt so der Bereich, der eigentlich früher mal die Innenstadt von Oberhause war.

00:07:32: Und eigentlich auch noch ist muss man ganz klar sagen.

00:07:35: Das hat irgendwann Konferenz bekommen durch ein neues Einkaufszentrum auf der Grünen Wiese, wo mal ein altes Hüttenwerk war.

00:07:41: Oberhausin ist ja nun mal ne Arbeiterstadt Und dieses Hückenwerk ist irgendwann geschlossen worden, dann gab es ein Riesenprojekt und da oben hat man einen Einkaufszentrum aufgemacht.

00:07:50: Das hat so die Innenstadt zerrissen... Wir liegen so ein bisschen dazwischen, zwischen diesem Einkaufszentrum und dem eigentlichen Zentrum von Oberhausen in einem... Die Willen lassen uns ein bisschen erahnen.

00:08:01: In einem sehr beliebten Wohnstadtteil von Oberhause.

00:08:04: Wenn man hier wohnt ist man halt noch relativ zentral.

00:08:07: Wobei es ja eigentlich eher untypisch ist dass das in einem Wohnviertel, dass ein Theaterhaus einen Stadtherter in einem Wohnvierteln ist.

00:08:14: Aber das liegt wahrscheinlich auch an der Geschichte des Hauses mit dem, dass es sich aus einem Gastpuppen erlaubt.

00:08:19: Tatsächlich dieser Platz hier ist schon sehr lange dieses private Theater was du gerade erwähnt hast.

00:08:25: Das Ebert-Batt!

00:08:26: Ist ja tatsächlich ein Altstadt-Bad und das lag... auch durchaus relativ prunkvoll gestaltet, lag mit dem Portal immer raus zu diesem Platz der immer schon so ein bisschen einen Raum mit großer Aufenthaltsqualität und einer gewissen Repräsentanz war.

00:08:43: Und wo halt auch viele Menschen hin kamen.

00:08:44: aber das kann natürlich so ein bischen der Grund gewesen sein dass man hier dann auch ein Theater angesiedelt hat beziehungsweise erst mal dass sich hier in Gasthof angesiedet hat ausdem später das Theater wurde.

00:08:54: Ja ich stehe im Großgebiet ist sind ja viele Städte sehr nah beisammen.

00:09:01: Merkt ihr das am Publikum, dass sie auch aus den anderen Städten kommen?

00:09:04: oder ist es schon Theater für ein Oberhausener Publikums?

00:09:09: Ich würde sagen zu einem sehr sehr großen Teil ist es Theater für einen Oberhausen-Publikum.

00:09:15: Das heißt aber nicht, dass nicht auch Menschen...das ist nur meinem Ruhrgebiet sehr einfach.

00:09:20: ich selber gehe auch in Bochum ins Theater, ich geh Düsseldorf ins Theater und genau das passiert glaube ich umgekehrt genauso.

00:09:25: Und ich würde schon sagen dass wir natürlich um einen gewissen Anteil vielleicht ein Drittel oder so Publikum auch aus anderen Städten haben.

00:09:32: Aber der Großteil, vielleicht auch ein bisschen mehr als zwei Dritte kommt aus Oberhausen und aus der Umbausener Stadtgesellschaft.

00:09:40: Wir haben sowieso was zum großen Raum einnimmt sind die Kinder- und Jugendproduktion.

00:09:45: Wir hatten ja seit einiger Zeit eine Urbanarztsparte, die sehr viel jugendliches Publikums zieht.

00:09:51: Das sind dann natürlich Leute aus den Oberhausener Schulen und eben Menschen aus.

00:09:55: aus Oberhausen.

00:09:58: Wir sehen ja jetzt hier dieses Containerdorf zu unserer Linken, das den Platz dominiert in Pink und Geld gehalten.

00:10:08: Wie kommt es, dass ihr diesen Umbau vereinlasst

00:10:11: habt?

00:10:14: Das Gebäude ist ohnehin seit längerer Zeit sanierungsbedürftig.

00:10:18: Oberhause ist aber sogar berühmt dafür, dass eine relativ arme Kommune ist Und hier muss man immer mit relativ viel Kreativität dann auch an so Dinge wie Sanierungen dran gehen.

00:10:29: Wir haben in den Jahren, im Jahr ist es bis zum Jahr zwanzig bis dreinzwanzig ungefähr, haben wir das Bühnenhaus inklusive der Maschinerie weitgehend saniert.

00:10:39: Da ist noch nicht alles saniert aber vieles.

00:10:41: Die Beleuchtungstechnik ist neu eingebaut worden und so weiter.

00:10:45: Dann haben wir damals schon, das hat glaube ich zwanziger angefangen, gab's ein Programm Schule Jugend in Kultur vom Bund initiierten Förderprogramm, bei dem wir uns geworben haben für den Umbau in Sachen Barrierefreiheit.

00:10:58: Öffnung ins Quartier – das waren so die beiden Stichworte unter dem es lief.

00:11:02: und Oberhausen als Stadt versucht natürlich immer mit einem geförderten Umbaubau jetzt leichtzeitig eine Sanierung der Gebäude Teile zu verbinden, die wir dann in diesem Falle auf barrierefreie Umbauen.

00:11:16: Wir sind hier in Gleichzeit dazu.

00:11:19: Wo wir es können, Leitungsnetze und Ähnliches?

00:11:22: Das ist ohnehin in fast allen Bereichen notwendig und die Förderprogramme ermöglichen uns sozusagen den Einstieg in bestimmte Baubereiche dann wieder.

00:11:31: Und so war's auch hier.

00:11:32: Es hat eine Weile gedauert damit der Planung, wir haben dann in der Mitte letzten Jahres angefangen hier zu bauen und werden das noch bis.

00:11:39: im Moment stand momentan November ungefähr

00:11:42: hin.

00:11:44: D.h.,

00:11:44: es sind immer wieder so punktuelle Eingriffe letztlich.

00:11:50: Das macht es nicht leichter, ganz klar.

00:11:52: Leichter ist man zieht in eine Ausweichspielstätte und die aber dann auch sehr viel Geld kostet.

00:11:58: das der erste Punkt ist den Oberhausen nicht so gut leistend kann und saniert dann einmal komplett durch sozusagen ohne Rücksicht auf Spielbetrieb usw.

00:12:07: Und hier bei uns passiert es halt mit dem Spielbetrieb zusammen.

00:12:11: Aber es ist natürlich von den Kosten auch überschaubar wenn wir jetzt Sieht, was alles für Haussanierungen gerade anstehen.

00:12:17: Das ist in der Millionengräber teilweise.

00:12:20: Genau ja.

00:12:21: Das kann dann bei dieser Peu-Apeux Sanierung wahrscheinlich nicht ganz so leicht passieren?

00:12:26: Ja vor allem bleibt es ein bisschen kontrollierbarer.

00:12:28: Ich würde gar nicht sagen dass es ganz am Ende wenn wir das Haus komplett einmal durch saniert haben, dass es dann günstiger war.

00:12:33: Das glaube ich nicht.

00:12:35: aber es bleibt natürlich für den Kamera ein bisschen kontrollierbar.

00:12:40: Er hat mehr Einflüster drauf, als wenn er das komplett sozusagen als Paket aus der Hand gibt.

00:12:45: Ich glaube, das sind so die Gründe, weshalb wir es hier nur so machen können muss man ganz klar sagen.

00:12:51: Also dadurch dass wir jetzt durch diesen Barrierefreiheitsumbau das komplette Foyer schließen mussten... Wir haben auch eine Büro-Itage, die wir umbauen.

00:13:00: gleichzeitig wurde das Haus für uns natürlich nicht mehr in der ursprünglichen Form nutzbar.

00:13:05: Normalerweise haben wir hier einen großen Zuschauerraum, der etwa vierhundertfünfzig Plätze hat.

00:13:10: Wir haben ein Foyer, was rund um diesen Zuschauerrahmen rumliegt und noch mal einen Zuschauerrand, wo eben Teil dieser Plätze drauf liegen.

00:13:20: Das ist alles so im Moment!

00:13:22: Und dann war halt tatsächlich genau die Überlegung, die ich da schon so bisschen angerissen habe.

00:13:26: Wie macht man es mit einer Ausweichspielstätte oder Ähnlichem?

00:13:28: Und dann haben wir einfach festgestellt, wenn wir jetzt eine Auswahlspielstätte bauen.

00:13:31: Dann passt das Verhältnis zwischen den Umbaukosten und dem was die Ausweichspiel-Spielstädte kosten würde einfach nicht.

00:13:39: Das ist nicht besonders schlau.

00:13:41: Wir haben nach einer Möglichkeit gesucht weil wir auch zum Beispiel die gesamten Arbeitsbereiche Maske Schneiderreihe Antleider Kostümfondos usw.. Die sind ja hier im Haus.

00:13:52: und dann ist, wenn man eine Ausweichspielstätte nimmt immer die Frage kriegt man das logistisch hin?

00:13:56: Dass alles mit der Auswechspielstäte sozusagen verglüpft wird.

00:13:59: Wenn man es hier lässt oder muss man dafür auch noch immer was ausweichendes bauen Was wiederum den Aufwand massiv erhöht obwohl da gar nicht umgebaut wird.

00:14:08: Deswegen haben wir uns für eine andere Variante entschieden Und haben gesagt okay wie vor je wird umgebaut.

00:14:13: Wir setzen uns einen Ersatzbau und dass ist eben dieser pink-gelbe Container, Bau unserer Containerdorfe.

00:14:21: Wir müssen ein bisschen liebevoll nennen hier auf einen Parkplatz vorne vor.

00:14:26: Dafür wurde dann wieder eine Ausdeichfläche auf diese Platz hier geschaffen und unsere Ausstattungsleiterin Franziska Isensee hat diesen Bau entworfen.

00:14:35: Wir haben den zusammen mit einem Architekturbüro und dem genehmigen Behörden der Stadt realisiert.

00:14:41: Da ist unsere Kasse drin natürlich sehr eingeschränkt.

00:14:44: Können wir uns das mal an?

00:14:45: Ja wenn du magst.

00:14:51: Die Kasse ist hier in einem sehr kleinen Bereich.

00:14:53: Ist eigentlich nur ein so etwas umgebauter Seecontainer drin.

00:14:59: Moment, das ist dadurch gerade gar nicht geöffnet aber man kann es ganz gut sehen.

00:15:03: Bei rechts ist eine kleine Kassentheke hinter der zwei Plätze geöffnete sind.

00:15:08: Hinten hinter liegt noch ein Kassenbüro und rechts ein kleines Lager.

00:15:11: Aber im Endeffekt ist das gerade der einzige Bereich die sie haben.

00:15:13: Das ist natürlich nicht besonders

00:15:16: viel!

00:15:18: Die sind schon hier drinnen seit dem letzten Sommer und es wird noch bis November so sein.

00:15:22: Das ist ja überschaubar bei den Zeiten, die man sonst alles

00:15:26: temperiert und werden jeden Mal davon aus, dass das so ist.

00:15:29: Desweitere haben wir in den Bereichen... Wir können im Moment nur mit einer eingeschränkten Zuschauer Zahl spielen, diese eingeschrankte Zuschauer beim zahlen ist um ein Verhältnis zu nennen.

00:15:42: Wir haben normalerweise diese vierhundertfünfzig Plätze im großen Haus die wir natürlich nicht immer total ausgebucht haben.

00:15:47: Aber zum Beispiel, wenn wir unsere Kinderstütte vor Weihnachten spielen dann ist das voll.

00:15:52: Und haben jetzt hundert vierzehn Plätze bis zweihundert mit einer ganz kleinen Lesungseinrichtungen oder so auf unserer Hauptbühne und dafür befindet sich hier ein Containerbau.

00:16:06: Wir haben natürlich auch hier wieder die entsprechenden Rollstuhlrammen Zugänge geschaffen und ähnliches.

00:16:13: Haben hier eine Leitbaufen Wir haben hier eine Bar.

00:16:23: Damit ersetzen wir auch einen kleinen Verantwortungsraum, den wir normalerweise angrenzend an unser Foyer haben.

00:16:29: Der ist jetzt auch betroffen von diesem Umbau und wir können ihn nicht nutzen.

00:16:34: Gleichzeitig kommen die Menschen hier rein bei schlechtem Wetter.

00:16:37: Sie können sich hier aufhalten, sich über diese Trente kaufen.

00:16:40: Bei gutem Wetta haben wir noch viel mehr Platz.

00:16:42: Das kann man da Gröbel sehen.

00:16:43: Da ist der Innenhof und oben drauf ist noch so eine Dachterrasse, die wir mittlerweile für Veranstaltungen mitnutzen.

00:16:51: Genau, das ist halt der Bereich, mit dem wir uns behaupten haben.

00:16:55: von hier aus geht es Publikum dann darüber.

00:16:58: da stehen auch schon Kauf vor allem im grünen großes Haus.

00:17:01: Das ist der Bereich in dem wir moment spielen

00:17:04: Also über die Sedanstraße?

00:17:07: Wir haben hier so ein Bereich wo die Bauzäune sind.

00:17:10: Wir agieren halt die Gabelstafler und die Bauarbeiter usw.

00:17:15: In dieser Bereich ist abends immer frei, sodass das Publikum hier vernünftig rübergehen kann – wir haben es hier abgesperrt!

00:17:21: Und genau, hier ist der Zugang den sie da nutzen...

00:17:25: Also die gehen quasi direkt auf die Hauptbühne?

00:17:27: Ja, sehen wir jetzt gleich, ihr habt noch so eine kleine Hinterbühnen, die ein bisschen noch einen Zwischenraum darstellt….

00:17:32: also hier werden dann Karten kontrolliert.

00:17:35: Das hier ist nochmal Auch noch mal so ein kleiner fürhe Ersatz, wo die Gäste zum Beispiel ihre Jacken abgeben können.

00:17:42: Das haben wir auch so ein bisschen improvisiert hier mit einem Baugerest, das wir da aufgestellte an.

00:17:46: Hier ist dann auch nochmal eine Atmosphäre geschaffen worden und der eigentliche Bühne befindet sich oder den Spielstädter befindet jetzt hinter dem normalen Bühnen.

00:17:55: Genau!

00:17:56: Also hier kommen die Menschen rein Wir können dieses Tor manchmal fahren bis aufführten und manchmal geht alles durch diese Tür durch Arena-Bühne, muss man fast sagen.

00:18:08: Was für uns alle sehr ungewohnt ist, weil wir normalerweise Theater eher in so einer klassischen Portalbühne spielen, wo alle aus dem Zuschauerraum drauf gucken und aus einer Richtung.

00:18:16: Und hier haben wir halt mehrere Richtungen, insbesondere für unsere Tonabteilung der Simon Sitz gerade da oben, es hat durchaus eine große Herausforderung damit zu arbeiten.

00:18:24: Das Spannende Nähe zwischen Publikum und den Spielenden, was sowohl für die Spielenden als auch für uns technische Gewerke, die da drum herum arbeiten eine riesen Herausforderung ist.

00:18:37: Weil wir natürlich... Also jeder Mux ist zu hören darin.

00:18:42: Jeder Weg muss bedacht sein weil ne Türe darf nicht klappern.

00:18:46: Am Anfang war das sehr ungewohnt für uns.

00:18:51: die Spielen bin, sind auf einmal nicht mehr... also man hat nicht mehr diese Badeviere vorbühnen kannte sondern man ist sehr nah an demjenigen der einem am nächsten sitzt.

00:19:03: teilweise in Meter zwanzig, was auch wieder ein Einfluss auf Dekorationen und Ähnliches hat.

00:19:07: Wir hatten jetzt eine Produktion, da sollte ein Schaf ausgenommen werden während des Spiels das hinzukriegen so dass es einigermaßen überzeugend wird auf die kurze Distanz.

00:19:17: Das war mit der großen Bühne viel einfacher, das ist jetzt auch so'n bisschen Herausforderung.

00:19:21: Aber auf der anderen Seite diese Nähe zu haben zwischen dem Publikum und den Spielen Ist natürlich auch ein Wahnsinnsgewinn weil man viel mehr voneinander mitbekommt und den Windzug spürt, wenn einer an einem vorbeiläuft.

00:19:38: Aber das heißt es sind die Stücke, die eigentlich im Repertoire jetzt zu sehen sind?

00:19:42: Es sind im Moment werden sie gar nicht gespielt oder ihr habt eine neue Produktion für diese

00:19:47: Wünschen?

00:19:48: Aus der ursprünglichen Situation haben wir noch ein paar Stücke über, die wir eingelagert haben.

00:19:52: Das ist aber gar nicht so wahnsinnig viel, weil wir sowieso immer relativ viel in den Spielzeiten neu produzieren Und jetzt haben wir das ja schon eine Weile vorher wussten, dass es so sein wird wie es jetzt ist.

00:20:03: Haben wir natürlich von Anfang an alles auf diese Raumbühnsituation gebaut und es wird dann im November wird es so eine Art Übergangszeit geben.

00:20:12: da werden wir wenn alles richtig funktioniert.

00:20:15: Wenn wir hier noch spielen aber ab Anfang November schon Endproben und Vorstellungen vorne vorm Eisernen-Vorhang haben.

00:20:20: Da gehen wir jetzt mal hin.

00:20:21: Wir gehen jetzt durch den Eisernvorhang der ersten Moment geschlossen.

00:20:24: Dahinter ist die Baustelle

00:20:25: dahin.

00:20:25: ich mache uns auch ein bisschen Licht an.

00:20:28: Ich stehe jetzt auf der Bühne und schaue in Zuschauerssaal.

00:20:34: So!

00:20:39: Das ist eine Mischung, die man gar nicht erwartet von ... Weiß nicht wie nennt man das?

00:20:45: Diese Reliets an den...

00:20:47: Wie man das genau nennt, weil sie wir nennen es aber Stuckfelder.

00:20:49: Die Stuckfeld.

00:20:50: Ja, das passt doch.

00:20:51: Die Stockfelder am Rang stehen im Kontrast zu denen Stöhnen finde ich.

00:20:57: Ja, die eher so ein bisschen kinositzartig aussehen.

00:21:02: Der Zuschauerraum ist auch so ein sehr gewachsenes Konstrukt hier bei uns.

00:21:06: da es halt damals zu Operettens halten sei das natürlich auch noch alles ganz anders aus.

00:21:10: Damals ging auch die Bestuhlung da oben noch ganz rum.

00:21:13: diese Zettbrücke hier oben diese Beleuchtungsbrücke über den Zuschauern damit man sich etwas besser vorstellen kann.

00:21:20: Also eine große Stahlbrücke mit Scheinwerfern bestückt.

00:21:23: Und auch hier diese Scheinwärferkonstrukte an den Seiten, die gab es damals noch nicht.

00:21:26: Das war rund um das Zuschauerplätze.

00:21:29: Damals hat man die Anzahl der Zuschauer-Plätze ein bisschen zurückgefahren und dann hielten da oben in der Kuppel ein großer Kronleuchter.

00:21:37: Da haben wir uns ja vorhin schon vielen Theaterhäusern so, ne?

00:21:39: Genau!

00:21:39: Und das ist damals alles geändert worden.

00:21:41: Dann ist dabei tatsächlich in den Neunzigerjahren so einen Zwischending rausgekommen Wo man heute bei uns denkt, was ist alles nicht so richtig zueinander?

00:21:51: Eine ganz besondere Mischung.

00:21:53: Ja genau.

00:21:54: Das ist jetzt im Moment der etwas verweiste Zuschauerung, den wir gerade gar nicht benutzen können.

00:22:00: Und im Foyer-Auchbaustelle?

00:22:03: Im

00:22:03: Foyers-Auchtbaustell können wir mal kurz ein bisschen reingruppen.

00:22:06: Im Moment können wir tatsächlich den Saal nicht durch die Saaltüren verlassen weil alle von außen mit Holz geschützt werden und verschossen sind.

00:22:17: Hier kommen wir jetzt in so einem Bereich, wo die Baustelle anfängt.

00:22:21: Also das hier ist zum einen ein kleiner Notausgang noch von der Bühne.

00:22:24: Wir können auch mal ruhig ein bisschen reingehen.

00:22:26: Im Moment ist es hier einigermaßen wenn ich den Kopf einziehe, gefahrlos möglich?

00:22:30: Ja!

00:22:33: Das Foudier ist praktisch komplett... Die Tabe sind Altenkaisen und alle rauskommen komplett neu rein.

00:22:38: Leitungen werden erneuert also Wasserleitung werden er neuer.

00:22:42: Man kann sich's von der Dimension vorstellen aber man hat jetzt im Moment natürlich keinen Einflug davon wie das normalerweise ausgestattet ist.

00:22:50: Genau, genau.

00:22:52: Also früher war das hier so... Da gab es noch einen Adventfang, der hier vorgebaut wird also eine zweite Türwogei.

00:22:58: da drüben kommt man ins Rangfugier und hier links stand ne Theke.

00:23:02: Und diese fünf Türen die wir hier sehen, die ein bisschen mit Naturstein eingefasst sind Die führen halt in die Kassenhalle.

00:23:08: von denen wurde eigentlich nur noch Maximal zwei wurden davon genutzt und das ist ja zum Beispiel Teil des Umbaus, dass jetzt wieder alle fünf Türen sozusagen durchgängig gemutst werden können.

00:23:18: Also dass man so ein bisschen einfacher ins Haus reinkommt und es ein bisschen einladender wird.

00:23:22: Man sieht im Moment werden alle Tapeten abgelöst Die Wände werden komplett neu gestaltet.

00:23:28: Das war früher auch nicht besonders punktvoll.

00:23:30: Es war relativ einfach.

00:23:32: also es waren tapezierte Wände mit ein paar Spiegeln Einheitlichen Gestaltungen in Sachen Beleuchtungskörpern und ähnliche, natürlich die üblichen Theaterplagate der einen oder anderen Monitor an den Wänden.

00:23:45: Aber vielmehr war es jetzt wahnsinnig.

00:23:47: Es war auch da ähnlich wie der Bau von Außen nicht so ein unglaublich repräsentatives Foyer sondern eher ein bisschen pragmatisch praktisch aber trotzdem mit einer Aufenthaltsqualität mit das Schönen.

00:23:58: Und wie ist es?

00:23:59: Steht das Haus unter Denkmalschutz?

00:24:02: Nicht ... Nee!

00:24:03: Ne, weil ich weiß gar nicht den einzelnen Bereichen der Fassade.

00:24:07: Also es kann zum Beispiel sein da bin ich mir aber selber auch nicht so ganz sicher.

00:24:10: Da muss ich jetzt den Architekten von, den ich jetzt einmal beschäftigt habe das vordere Türensemble zusammen mit der Kupferfassade darüber Das ist so ein Ding, das könnte natürlich... Aber das Haus als Ganzes?

00:24:20: Nein!

00:24:21: Aber für dem Bauprozess erleichtert er sehr vieles?

00:24:24: Absolut, genau total, dass tut es.

00:24:27: Das wäre deutlich schwieriger in der Abstimmung, wenn es unter Denkmalschutz steht.

00:24:31: Wo der Denkwald-Schutz tatsächlich hier drauf guckt – das finde ich immer sehr interessant – ist auf das Gebäudehaus-Sombe um diesem Platz herum.

00:24:38: Das alte Ebertbad eben die Fassade dieses ehemaligen Gasthofs zusammen mit dem öffentlichen Bereich des Platzes.

00:24:45: Also da gucken wir schon so ein bisschen darauf….

00:24:47: Da haben wir zum Beispiel noch mal darüber gesprochen als für diesen Containerbau, der ja jetzt schon wie so ein gelandetes Ufe oder drinsteht... Da haben wir darüber gesprochen mit dem Denkmalschutz, weil die natürlich da auch so ein bisschen Bedenken hatten dass der Charakter verloren wird.

00:25:01: Für diese temporäre Zeit haben sie es jetzt akzeptiert aber ich glaube dauerhaft könnte man.

00:25:06: das wäre schwierig.

00:25:07: Wahrscheinlich ja!

00:25:08: Dann

00:25:09: würde ich jetzt fast sagen können wir zurückgehen ins Theater selbst und erzählen nochmal ein bisschen wie wir da grundsätzlich zu Theater spielen?

00:25:17: Sehr sehr gerne!

00:25:17: Okay

00:25:18: dann machen wir das.

00:25:25: Ich würde mal nicht durch die Raumbühne zurück gehen.

00:25:27: Das haben wir gerade... Wir haben jetzt sehr dreckige Füße.

00:25:31: Das wird im Moment ungern gesehen, wenn man direkt von der Baustelle die Raumhühne hat.

00:25:36: Deswegen gelaufen wir mal hier aus so rum, das ist ein bisschen easy.

00:25:40: Büroräume, also auch dein Büro ist ja in diesem Nebentakt letztlich.

00:25:45: Genau

00:25:45: und der hat ein bisschen noch wie ein altes Wohngebäude.

00:25:48: Und

00:25:48: er hat dann auch die Hinterhöfe was man von außen erst mal gar nicht wahrnimmt.

00:25:53: Dies zum

00:25:53: Beispiel sind für uns natürlich sowohl als Mitarbeiter aber so ein bisschen auch für die Besucher des Theaters sind sie gar nicht so unwichtig.

00:26:07: Weil diese Innenwürfe natürlich so eine Aufenthaltskondition für uns, also für die Kollegen und Kolleginnen in den Pausen bringen.

00:26:16: Und gleichzeitig wenn wir diesen Raum da vorne sind das ist unser Studio-Foyer nennen wir das.

00:26:22: Das Studio ist unser kleines Haus.

00:26:24: Im Rechtleinshaus können wir uns gleich gerne mal angucken und dieses Studio Foyer ist zu klein um alle Leute aufzunehmen.

00:26:31: tatsächlich Meistens stehen die Menschen über uns einfach auf dem Hof.

00:26:34: Und das ist eigentlich auch ganz schön, weil sich dann so mal ein bisschen Mitarbeiterchaft und Publikum mischt.

00:26:39: Das finden wir auch nötig aus der Qualität.

00:26:44: Genau, das sind so die Innenhöfe.

00:26:47: also ein guter Versammlungsort manchmal halt eine Besprechung da ab bei so guten Wetterbühne heute.

00:26:52: Hier haben wir ein bisschen Zeit früher... Ganz früher hat dieses Haus in Keller tatsächlich eine Kantine gehabt.

00:26:57: Die war ungefähr so groß wie dieser Raum hier.

00:27:00: Also dreißig?

00:27:02: Aber wir haben jetzt, weil immer mal wieder auch aus der Mitarbeiterschaft so die Frage nach einer Kantine kamen.

00:27:08: Da haben wir hier zum Beispiel ein Automatbibliquet hat aufwider unsere Ausstattung zu Leitungsdesign gemacht und unsere Hausttechnik kümmert sich jetzt darum dass das sozusagen immer bestückt wird, dass die ganzen Servicearbeiten da dringend gemacht werden usw.

00:27:21: Haben wir hier so einen Automatenbefehl was natürlich letztendlich auch vielfach von unserem Publikum einfach mitgemützt werden

00:27:26: kann.

00:27:28: Es wirkt eigentlich wie so eine kleine Hallo.

00:27:31: Es wirkt wie so ein kleines Optiater im Stadttier.

00:27:35: Genau,

00:27:35: wir gehen mal rüber und dann sehen wir mal das kleine Haus.

00:27:39: Hier müssen wir durch den Treppenhaus durch.

00:27:42: Das ist tatsächlich auch wieder

00:27:44: vom ehemaligen

00:27:45: Sonneck, dass es nicht so gedacht war.

00:27:47: Nichts besonders, hier können wir gut reingehen!

00:27:50: Wir sehen im Grunde genommen eine klassische Studiobühne.

00:27:54: verfahlbare Traversen da oben unter der Decke in einem relativ großen Raum und eine kleine Tribüne, die wir aber auch umbauen können.

00:28:01: Wir haben ja doch schon mal zwei Tribünen gegenüber oder sogar drei drin stehen.

00:28:05: Wir sind manchmal auch gar nichts drin.

00:28:07: also das kann durchaus sehr variabel genutzt werden.

00:28:10: Dieser Raum ist der ehemalige Mahlsaal des Theaters.

00:28:14: Also früher, das sieht man aus ein bisschen in den großen Fenstern, da drüben waren auch so Grasbausteine, es war alles sehr licht und dadurch konnte der Raum als Mahlsaal genutzt werden.

00:28:22: Das war zu dieser Zeit also alle Werkstätten hier im Bauwahn.

00:28:25: und zu der Zeit, als ich hier angefangen habe – da war's schon Schauspielhaus -, da war das hier eine Montagehalle Und die eigentliche Spielstätte, die das kleine Haus war.

00:28:37: Die war hier oben drüber in einem Raum der allerdings der Deckenhöhe von nur insgesamt, wie weiß ich, drei Fünfzig vier Meter oder sowas hat also wo man fast an den Scheinwerfer stieß wenn wir da reinkamen.

00:28:45: Ich glaube die große Bühne war ziemlich ausgelastet mit den operenden Produktionen und dann hat man halt Schauspiel in so einer ganz kleinen Spielstädte da oben stattfinden lassen wird.

00:28:55: Wie jetzt ja?

00:28:56: Das ist sogar Peter Handke da oben produziert hat Also auch der eine oder andere berühmte Name vorgegangen ist Genau Das scheint durchaus zu der Zeit schon in der Stadtgesellschaft so ein Ding gewissen zu sein, dieses kleine Studie da oben.

00:29:11: Also das war wohl auch durchaus hochwertiges Schauspielwasser passiert ist aber eben mit einem Mini-Ramen.

00:29:17: Mach die bei neunneinzig Personen mit einer ganz kleinen niedrigen Bühne?

00:29:20: Ne

00:29:20: es muss ja so hochwertig gewesen sein dass man sich dann in den neunziger Jahren entschieden hat dieses Haus zum Sprechtheater zu machen Und die anderen beiden sparten Ballett und Operette aufzulösen?

00:29:31: Ja, genau.

00:29:32: Weil vielleicht aber auch mit denen... Das war ja dann schon die Zeit wo in Oberhausen sozusagen die Industrie so ein bisschen zurückgefahren wurde nicht mehr so viel Geld da war wie vorher kann natürlich auch mit Kosten zusammengehangen haben weil nur Orchester und einen Ballett zu haben das kostet sehr viel Geld und dass man da vielleicht auch gedacht hat Da können wir sparen.

00:29:52: Das heißt durch die Umwandlung des Operettenhauses in Sprechtheater Anfang der Neunzigerjahre hat sich dann dieser ehemalige Mahlsaal auch erst mal zu einer Montagehalle gewandelt, in der die Werkstätten des Theaters beherbergt waren.

00:30:07: Und dann kam irgendwann jemand – ich weiß gar nicht genau wer es war – auf die Idee zu sagen, das war eine Intendanz von Johannes Lepper vielleicht kam es auch von ihm zu sagen wir möchten aus diesem Raum eine Spiegelstätte machen und das war im Jahr twohntausend sechs und hat sich bis heute bewährt schlägt sehr viel Engagement unserer ganzen Abteilungen drinnen.

00:30:24: Das ist ein Ding.

00:30:26: Mittlerweile ist es schon fast auch wieder überholungsbedürftig, aber wir kommen gut damit zurecht und ich glaube das hier mal so einen Raum, der sehr viel ähnlich wie die Raumbinde jetzt so sehr viele Nähe zum Publikum einfach aufbietet.

00:30:36: Das

00:30:36: stimmt!

00:30:36: Wenn eine große Variabilität eben hat...

00:30:38: Und weil du jetzt noch mal die Werkstätten erwähnt hast, ihr habt alle Werkstättens im Moment hier vor Ort bzw.

00:30:44: draußen?

00:30:45: Nee, im Moment gerade nicht.

00:30:46: Früher waren alle Werkstellen hier im Haus.

00:30:47: mittlerweile gibt es eigentlich nur noch die Deko-Werkstatt im Haus.

00:30:50: Die ist jetzt umbaubedingt auch nicht im Haus.

00:30:52: Die ist in ein paar Containern an der Lessingsstraße in Oberhausen Buschhausen Weil da haben wir einen Proberaumzentrum und die Werkstätten.

00:31:00: Mittlerweile sind Schlosserei, Schreinerei, Mahlsaal... Und jetzt im Moment temporär auch die Dekorationswerkstatt sind da draußen.

00:31:08: Gleichzeitig haben wir zwei große Probebühnen, das ist sehr komfortabel.

00:31:13: Nein, uns viele Theater extrem drum!

00:31:15: Die beide die große Bühne eins zu eins abbilden.

00:31:19: Also die wirklich so groß sind dass dann noch ein Regie-Team vorsitzen kann und die große bühne inklusive Vorbühne vor sich hat.

00:31:27: Ich habe es selber an zwei anderen Theatern schon gearbeitet und das war an keinem dieser Theater in dieser Größenordnung machbar, also das ist ein großer Vorteil dem wir haben.

00:31:38: Wenn es sozusagen dispositorisch mit den Werkstätten klappt kann bei uns gelegentlich sogar mal wenn's notwendig ist in Originaldekoration geprobt werden.

00:31:47: die würde man ja in den anderen Häusern nicht mehr in die Probenbühne reinbekommen.

00:31:51: Also insofern, das ist eine tolle Sache.

00:31:52: Dass es hier geht und dass Oberhausen sich das... ...das ist eine Sache aus dem Jahr eightundneunzig... ...sich diese Proberaumzentrum geleistet hat.

00:31:59: also das ist schon... Das heißt man nicht überall.

00:32:01: Ja, das stimmt!

00:32:04: Und ihr wird denn in beiden Räumen auch gleichzeitig gespielt?

00:32:08: Also im Hauptsaal?

00:32:09: Schon.

00:32:10: Wir machen das gar nicht.

00:32:12: Kommt immer wieder vor wir kriegen sowohl von dem Ensemble als auch von den technischen Teams her.

00:32:17: bekommen wir das hin das Gleichzeitig zu machen?

00:32:20: Wir machen es nicht unbedingt immer, weil man natürlich auch so ein bisschen, wenn man die Sachen parallel hat kann das natürlich sein dass sich das Publikum entscheiden muss und man sich das von dem einen zum anderen abgräbt.

00:32:29: Also wir machen es häufig alternierend aber auch schon mal parallel, wenn's sich anbietet

00:32:34: Wie viele Leute arbeiten im Theater Oberhausen?

00:32:36: Kann man also fest?

00:32:37: So knapp umhundertfünfzig, also inklusive Ensemble.

00:32:40: Dann hast du hier natürlich schon allein eine Bühmtechnik.

00:32:44: Abteilung hat natürlich irgendwie sechzehn Personen oder so bei uns Die Beleuchtung hat irgendwie neun, die Maske ist mit fünf Leuten dabei und dann haben wir halt was wir hier ja gar nicht sehen.

00:32:53: Die ganzen Werkstätten, die jetzt eben im Buschhausen in diesem Außenort da sind und auch das sind mal so, meistens die fünfzehn Leute insgesamt oder so.

00:33:02: Und natürlich im Moment wird gerade der Probe.

00:33:05: Das sind die meisten spielenden Regie-Gramaturgien

00:33:10: usw.,

00:33:10: viele wirklich draußen auf dem Probeblüten um diese Uhrzeit.

00:33:15: Wir haben natürlich ein paar Leute noch in der Verwaltung, wir haben Vorderhauspersonal.

00:33:20: Das ist jetzt alles damit gerechnet auch Teversitätszeitkräfte.

00:33:24: Aber es ist einfach so ... In so einem Theater sind ja die Personalkosten der höchste Kostenblock immer.

00:33:31: Wenn die Kret gebaut wird?

00:33:32: Ja wenn ich jetzt stimme dann könnte das sein, dass der Fippe-Bauer auf einmal das ablöst, das ist möglich!

00:33:40: Ich könnte dir noch unsere Magazine

00:33:41: zeigen

00:33:42: und das liegt so zwischen den beiden Häusern.

00:33:45: also hier die große Tür Die wird raus ins Magazin.

00:33:52: Hier sehen dann Scheinwerfer und Dekoration.

00:33:57: Dahinten ist der zweite Innenhof, da sind das auch unsere Anlieferungen an der hohen Tür.

00:34:04: Und hier werden Dekorationsteile gelagert von verschiedenen Stücken.

00:34:09: Gleichzeitig draußen noch sehr viel Baumaterial für die Unterbauten benutzen.

00:34:16: Hier vorne links geht es mal hoch zu den Beleuchtungslager.

00:34:21: Du

00:34:21: hast gerade von zwei Höhen gesprochen, also es sind zwei separate Höfe die hinter dem Theater sich hinter der Theaterversache verbergen.

00:34:29: Genau das ist so ein bisschen auch die Sache mit diesem Gewachsenen, also diesen Gebäude-Ensemble wie ich das immer nenne?

00:34:37: Okay man kommt jetzt quasi mit einem Tor von der Ebertstraße rein und bei einem in den einen Hinterhof und der andere geht von der Sedanstraße dann die andere Zufahrt.

00:34:48: Hier kommen wir in den Bereich, der für die Wühle wichtig ist.

00:34:55: Der Wasserspätner für alle Menschen.

00:34:58: und hier auf dem Klosterweich, wo z.B.

00:35:01: unsere Spiele sich aufhalten, sowohl in einer normalen Bühnsituation als auch jetzt an der Baumbühnssituation gibt es hier sehr einen Raum, der so ein bisschen auch als Qualität lief heute.

00:35:10: Und dann geht's hier vorne doch jetzt wieder auf die Raumbühne, auf der wir vorhin schon

00:35:13: waren.".

00:35:16: Ja damit kommen wir dann eines Ende unseres Rundgangs!

00:35:19: Danke, Stefan!

00:35:22: Für mich war es jetzt beeindruckend zu sehen wie sich dieses Haus in den Jahrzehnten immer wieder weiterentwickelt hat.

00:35:27: Also vom Gasthof zum Operettenhaus und dann zum Sprechtheater weil man sieht ja dass diesem Gebäude auch wirklich an also diese unterschiedlichen baulichen Entwicklungen die Gebackenheit und das sieht man sowohl von außen als auch von innen.

00:35:42: und jetzt befindet sich das Theater Oberhaus ja wieder in so einer Umbauphase an der das Publikum aber dieses mal wirklich selbst Teil nimmt, indem es beispielsweise die Bühne besetzt dieser Arena-Bühne von der du Stefan gesprochen hast und während der Zuschauer sei renoviert wird.

00:36:01: Liebe Hörnde kommen Sie vorbei machen sie sich einen Eindruck davon wie Theaterpraxis im Umbau stattfindet oder dann aber ab November im sanierten Haus.

00:36:11: damit verabschieden wir uns heute aus Oberhausen.

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